::webdesign by
ursulabdertscher.com

Begriffslexikon von A bis Z.

A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z

A

Abbrand
Als Abbrand bezeichnet man die Abnahme der Brennstoffmenge während der Verbrennung.

Abgasanlagen 
Anlagen, wie Kamin, Abgasleitung, Verbindungsstück oder Luft-Abgas-System für die Ableitung der Abgase von Feuerstätten; zu den Abgasanlagen zählen auch Anlagen zur Abführung der Ab- oder Verbrennungsgase ortsfester Verbrennungsmotoren, soweit sie der Beheizung oder Warmwasserversorgung von Gebäuden dienen.

Abgasanlage für Unterdruck 
Anlage bei deren bestimmungsgemäßem Betrieb der statische Druck im Inneren niedriger ist als der statische Druck in der Umgebung der Abgasanlage in gleicher Höhe.

Abgasanlage für Überdruck 
Anlage bei deren Betrieb der statische Druck im Inneren höher sein darf als der statische Druck in der Umgebung der Abgasanlage in gleicher Höhe.

Abgasanlage für trockene Betriebsweise 
Anlage bei deren bestimmungsgemäßen Betriebszuständen die Temperatur an der inneren Oberfläche über der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegt.

Abgasanlage für feuchte Betriebsweise 
Anlage bei deren bestimmungsgemäßem Betrieb die Temperatur an der inneren Oberfläche unterhalb der Wasserdampftaupunkttemperatur des Abgases liegen darf.

Abgasleitung 
Abgasanlage für die Ableitung der Abgase von Feuerstätten für gasförmige oder flüssige Brennstoffe.

Abgasleitung
Leitung zur Abführung der Abgase von Feuerstätten für flüssige oder gasförmige Brennstoffe ins Freie.

Abgasüberwachung
Die Abgasüberwachungseinrichtung (AÜE) wird nach europäischen Normen mit "BS" (blocked safety) gekennzeichnet und ist ein zu einer Gasfeuerstätte gehörendes Bauteil, das bei Abgasaustritt aus der Strömungssicherung die Gaszufuhr selbsttätig abschaltet.

Abgasventilator 
Gegen Abgas beständiger Ventilator einschließlich der erforderlichen Anschlüsse, der dazu beiträgt, daß notwendige Förderdrücke zur Verfügung stehen und der Widerstandsdruck der Abgasanlage überwunden wird.

Abgasverluste (qA) 
Ist die zu einer eingestellten Wärmeleistung gehörende Wärmemenge, die mit dem Abgasen den Abgasstutzen verlässt, bezogen auf die mit dem Brennstoff zugeführten, auf den Heizwert und auf die Verbrennungslufttemperatur bezogene Wärmemenge.

Abgaswege 
Strömungsstrecken der Abgase vom Brenner bis zum Eintritt in den Schornstein bei gemischter Belegung, die Abgasleitung oder das Luft-Abgas-System.

Absperrvorrichtung gegen Brandübertragung 
Bauprodukt, das bei Abgasleitungen aus brennbaren Baustoffen eine Brandübertragung zwischen den Geschossen während eines definierten Zeitraumes verhindert.

Abluft
Die Abluft ist die gesamte aus dem Aufstellraum abströmende Luft.

Anlagenverluste
Die Anlagenverluste umfassen die Verluste bei der Erzeugung (Qg, Abgasverlust), ggf. Speicherung (Qs, Abgabe von Wärme durch einen Speicher), Verteilung (Qd, Leitungsverlust durch ungedämmt bzw. schlecht gedämmte Leitungen) und Abgabe (Qc, Verluste durch mangelnde Regelung) bei der Wärmeübergabe.

Aufsatz 
an der Mündung von Abgasanlagen angeordnetes Bauprodukt.


B

Betriebsbrennwert (HS,B)
Bei der Verbrennung freiwerdende Wärme einer Brennstoffeinheit im Betriebszustand einschließlich der Kondensationswärme des im Verbrennungsprodukt enthaltenen Wasserdampfes.

Betriebsheizwert (HI,B)
Bei der Verbrennung frei werdende Wärme einer Brennstoffeinheit im Betriebszustand ohne Kondensationswärme des Brennstoff- und Verbrennungswassers.

Bezirkskaminfegermeister
Bezirkskaminfegermeister ist, wer von der zuständigen Verwaltungsbehörde als Kaminfegermeister für einen bestimmten Kehrbezirk bestellt ist.

Biogas
Biogas gehört zu den erneuerbaren Energieträgern. Es entsteht beim bakteriellen Abbau von organischem Material (z. B. Pflanzen, sowie tierischen Exkrementen und Abfällen insbesondere aus der Landwirtschaft) unter Licht- und Luftabschluss in einem Faulbehälter und entsteht im wesentlichen Methan (CH4). Neben dem brennbaren Gas, das zur Energieerzeugung eingesetzt werden kann, entsteht auch ein hochwertiger Dünger.

Biomasse
Der Begriff Biomasse bezeichnet Nachwachsende Rohstoffe. Biomasse nimmt im Rahmen der Nutzung als Energieträger zunehmend eine bedeutende Stellung ein.
Für Heizungsanlagen ist vor allem Holz als Energieträger interessant. Link Holzseite

Bivalente Heizungen 
Heizungen, bei denen ÖI- oder Gasfeuerungsanlagen in Verbindung mit einer Wärmepumpe oder einem Solarkollektor betrieben werden, soweit die Wärme-pumpe oder der Solarkollektor nicht aus- schließlich der Brauchwassererwärmung dient. Brennwert (HS) Quelle: Taschenbuch
Bei der Verbrennung freiwerdende Wärme einer Brennstoffeinheit im Normnutzungsgrad einschließlich der Kondensationswärme des im Verbrennungsprodukt enthaltenen Wasserdampfes.

Blaubrenner
Ein Blaubrenner ist ein mit starkem Luftüberschuss betriebener Ölbrenner, welcher schadstoffarm das Öl fast rückstandsfrei verbrennt. Durch den Rezirkulationseffekt werden warmen Abgase zur weiteren Verbrennung benutzt. Blaubrenner sind aktuell Stand der Technik bei Öl-Gebläsebrennern.

Blockheizkraftwerk
Blockheizkraftwerke erzeugen Strom und nutzen die dabei entstehende Abwärme zur Heizung und Warmwasserversorgung von Wohnungen. Ökonomisch wie ökologisch vielversprechende Lösung durch Kraft-Wärme-Kopplung.

Brenner
Brenner sind Vorrichtungen für die Verbrennung von beispielsweise Erdgas oder Heizöl.

Für den Einsatz in Heizkesseln gibt es im wesentlichen drei Brennerbauarten. Sie unterscheiden sich darin, wie die Luft für den Verbrennungsprozess zugeführt wird.

Brennwert
Der Brennwert ist die Energie (Einheit kJ/kg), die bei einer vollständigen Verbrennung abgegeben wird.
In der Heizungstechnik beinhaltet der Brennwert den Heizwert (genauer den unteren Heizwert Hu) plus die durch Kondensation des entstandenen Wasserdampfes freiwerdende Energie (die Kondensationswärme)..

Brennwertfeuerstätten
Brennwertfeuerstätten sind Feuerstätten, bei denen die Verdampfungswärme des im Abgas enthaltenen Wasserdampfes konstruktionsbedingt durch Kondensation nutzbar gemacht wird.

Brennwerttechnik
Grundsätzliche Funktionsweise eines Brennwertkessels:
Bei einem üblichen Brennwertkessel wird das von den Heizflächen im Haus zurückfließende Wasser (Heizungsrücklauf) über einen Wärmetauscher an den Verbrennungsabgasen vorbeigeführt. Hierbei erwärmt sich das Wasser und im Gegenzug wird das Abgas abgegekühlt.
Damit das Abgas unter den Taupunkt gekühlt werden kann, muss die Heizungs-Rücklauftemperatur unter der Taupunkttemperatur liegen.

Vorteile von Brennwertkesseln gegenüber herkömmlicher (Heizwert-)Technik:
Mit dem Austausch eines herkömmlichen Heizkessels durch einen Brennwertkessel ist die Energieausbeute und Energieeffizienzsehr viel höher, und somit lassen sich durchaus Einsparungen von bis zu 30% erzielen. Ein weiterer Nebeneffekt ist die Entlastung der Umwelt. Der Anteil des Kohlenmonoxids (CO) ist um 1/5 und der Anteil an Stickoxiden (NOx) ist um 1/3 geringer als bei Heizkesseln älteren Baujahres.

Die hohe Energieausbeute und die sich daraus ergebende Schadstoffreduzierung resultiert aus den niedrigen Verbrennungstemperaturen in Brennwertkesseln. Dadurch leistet die Brennwerttechnik einen immensen Beitrag zum Umweltschutz.


C

Cheminée
Klassisch offener oder moderner geschlossener Kaminofen welcher direkt in das Kaminmauerwerk eingebaut oder mit dem Kamin verbunden ist. Wird in der Regel nur als Zusatzheizung benutzt.

CO
Kohlenmonoxid

CO2
Kohlenstoffdioxid (in der Umgangssprache auch Kohlendioxid genannt) Dieses farb- und geruchslose Gas entsteht bei der Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen, darunter allen fossilen Energieträger. Für die globale Erwärmung (sog. Treibhauseffekt) mitverantwortliches Gas.


D

Dauerbrandfähigkeit
Als Dauerbrandfähigkeit bezeichnet man die Eigenschaft eines Ofens, eine bestimmte Mindestzeit ohne zwischenzeitliche Brennstoffaufgabe und ohne Eingriff in den Verbrennungsablauf so weiter zu brennen, dass am Schluss mindestens die Grundglut vorhanden ist.

Dauerbrandkaminofen
Ein Dauerbrandkaminofen ist für den Dauerbrand ausgerüstet und geprüft. Durch die Ausstattung mit einer Gussfeuerraummulde kann in Verbindung mit dem Automatikregler Steinkohle verfeuert werden. Der Kaminofen bleibt so über mehrere Stunden (auch über Nacht) in Betrieb, ohne dass Brennstoff nachgelegt werden muss.

Dohlengitter
Dohlengitter (auch Dohlenschutzgitter genannt) sind Gitter die auf die Mündung von Schornsteinen montiert werden. Sie sollen verhindern das Dohlen Nester in Schornsteine bauen können.

Dreizugkessel
Ein Dreizugkessel ist ein Heizkessel.
Das Konstruktionsprinzip des Dreizugkessels kommt meist bei Klein-, Mittel- und Grosskesseln zum Einsatz und trägt zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei.
Die Heizgase strömen zunächst durch die Brennkammer, dann durch eine Rückströmzone wieder nach vorne und treten dann in einen dritten Zug. So wird die Verweilzeit der Verbrennungsgase in der heissesten Zone reduziert und die Stickoxid-Bildung (NOx) gesenkt.

Drosselvorrichtungen
Drosselvorrichtungen sind Bauteile in Verbindungsstücken oder Abgasstutzen von Feuerstätten zur Erhöhung des Strömungswiderstandes des Abgasweges.

Druckdifferenz
Eine Druckdifferenz entsteht z.B. in Gasen zwischen zwei Teilbereichen durch einen Temperaturunterschied. Infolgedessen entsteht eine Strömung zum Ausgleich. Bei Kaminen bzw. Abgasanlagen ist die Druckdifferenz ein Maß für den sogenannten Kaminzug. Sie wird angegeben in hPa (hekto-Pascal) oder mbar (millibar). Eine Druckdifferenz im Haus führt bei mangelhafter Luftdichtheit zum Luftaustausch, auch ohne dass Wind geht. Eine Druckdifferenz in Flüssigkeiten entsteht durch einen Strömungswiderstand, z.B. durch ein Ventil.

Dunstabzugsanlagen
Dunstabzugsanlagen sind ortsfeste Einrichtungen zum Aufnehmen von Koch-, Brat-, Grill-, Dörr- oder Röstanlagen und deren Abführung über Rohre, Kanäle oder Schächte ins Freie.

Durchfeuchtung
Bei Unterschreitung des Wasserdampftaupunktes fällt Wasser aus den Abgasen
aus. Fallen größere Mengen Wasser an und werden Sie nicht abgeleitet, kommt es
zu einer Durchfeuchtung des Kamins.


E

Einfachbelegung 
ein Schornstein, ein Verbindungsstück, eine Abgasleitung oder ein Luft-Abgas-System verfügt nur über einen Anschluss.

Einschalige Kamine
Einschalige Kamine sind Schornsteine aus Mauersteinen oder Formsteinen, deren Wände einschalig im mauerwerksgerechten Verband gemauert sind, sowie Kamine aus Formstücken mit Formstückwanddicken entsprechend den Kaminwanddicken.

Emissionen
Emissionen die von einer Feuerungsanlage ausgehenden Luftverunreinigungen, Konzentrationsangaben beziehen sich auf das Abgasvolumen im Normzustand (273 K, 1013 hPa) nach Abzug des Feuchtegehaltes an Wasserdampf.

Endenergie
Endenergiemenge, die den Anlagen für Heizung, Lüftung, Warmwasserbereitung und Kühlung zur Verfügung gestellt werden muss, um die normierte Rauminnentemperatur und die Erwärmung des Warmwassers über das ganze Jahr sicherzustellen. Diese Energiemenge bezieht die für den Betrieb der Anlagentechnik (Pumpen, Regelung, usw.) benötigte Hilfsenergie ein.
Die Endenergie wird an der “Schnittstelle“ Gebäudehülle übergeben und stellt somit die Energiemenge dar, die dem Verbraucher (im allgemeinen der Eigentümer) geliefert und mit ihm abgerechnet wird.
Die Endenergie umfasst die Nutzenergie und die Anlagenverluste.

Energie
Energie ist die Fähigkeit eines Energieträgers eine physikalische Arbeit zu verrichten. Sie kann die Wohnung oder Wasser erwärmen, Licht erzeugen, einen Motor drehen, einen Zug bewegen usw.. Angegeben wird die Energiemenge in kWh oder Joule.

Energieeffizienz
Unter Energieeffizienz wird verstanden, dass ein gewünschter Nutzen mit möglichst wenig Energieeinsatz erreicht wird.
Gemäß dem ökonomisches Prinzip sind Vorgänge auf Dauer nur dann nachhaltig erfolgreich, bei denen jeder unnütze Verbrauch vermieden wird.
Das gilt im Besonderen auch für die Energie, die sich mit der Zeitdauer der wirkenden Leistung ergibt.

Energieressourcen
Neben den Energiereserven gibt es nachgewiesene und vermutete Vorräte von Energieträgern (so genannte Energieressourcen), die jedoch derzeit aus technischen und/oder wirtschaftlichen Gründen noch nicht gewinnbar sind.

Erdwärme
Die Nutzung der im Erdboden gespeicherten Wärme nennt man Erdwärme (Geothermie). Mit Hilfe von Wärmepumpen wird die Umgebungswärme „abgeschöpft“ und zur Heizung und Warmwasserversorgung von Wohnungen genutzt. Es sind unterschiedliche geothermische Verfahren erprobt worden, die sich die unterschiedlichen geologischen Bedingungen zunutze machen. Dabei wird die Erdwärme zum Teil aus Tiefen von 500 bis 2000 Metern heraufgeholt, kann aber auch oberflächennah genutzt werden.

F

Feinstaub
Die Definition des Feinstaubs geht zurück auf den im Jahre 1987 eingeführten National Air Quality Standard for Particulate Matter (kurz als PM-Standard bezeichnet) der US-amerikanischen Umweltschutzbehörde EPA (Environmental Protection Agency). Dieser stellt eine grundlegende Veränderung in der Bewertung von Immissionen dar: Während zuvor die Gesamtimmission betrachtet wurde, liegt der Fokus nun auf dem einatembaren Anteil der Immissionen. Damit wird dem Umstand Rechnung getragen, dass feine Partikel von den Schleimhäuten im Nasen/Rachenraum bzw. den Härchen im Nasenbereich nur bedingt zurückgehalten werden, während gröbere Partikel keine Belastung der Atemwege darstellen (daher wird im Zusammenhang mit Feinstaub auch von inhalierbarem Feinstaub bzw. als thorakalem Schwebstaub gesprochen). Weitere Infos

Feuerraum
Der Feuerraum ist der durch Feuerraumboden, die Feuerraumwände bzw. decke sowie Feuerraumöffnung und gegebenenfalls Feuerraumtür gebildete Raum.

Feuerstätten 
Anlage oder Einrichtung, die dazu bestimmt ist, durch Verbrennung fester, flüssiger oder gasförmiger Brennstoffe Wärme zu erzeugen. Raumluftabhängige Feuerstätten sind Feuerstätten, welche die Verbrennungsluft aus dem Aufstellraum entnehmen.
Raumluftunabhängige Feuerstätten sind Feuerstätten, denen die Verbrennungsluft über Leitungen direkt aus dem Freien zugeführt wird.

Feuerungsanlage
Ist eine Anlage, bei der durch Verfeuerung von Brennstoffen Wärme erzeugt wird; zur Feuerungsanlage gehören Feuerstätte und, soweit vorhanden, Verbindungsstück und Abgaseinrichtung.

Feuerungsnennwärmeleistung (NF) 
Ist die auf die Zeiteinheit bezogene Wärmemenge, die der Feuerung planmäßig zum Erreichen der Nennwärmeleistung mit dem Brennstoff und der Verbrennungsluft zugeführt wird.

Feuerungswärmeleistung
Feuerungswärmeleistung ist der auf den unteren Heizwert bezogene Wärmeinhalt des Brennstoffs, der einer Feuerungsanlage im Dauerbetrieb je Zeiteinheit zugeführt werden kann.

Feuerungswirkungsgrad
Der Feuerungswirkungsgrad gibt an, wie viel nutzbare Wärme bei der Verbrennung des eingesetzten Brennstoffes nach Abzug des Abgasverlust(es).
Der Feuerungswirkungsgrad ist demnach eine Güteangabe für einen Heizkessel oder einer Therme. Die Angabe bezieht sich auf einen Momentanwert und berücksichtigt nicht den Betriebsbereitschaftsverlust, Abstrahlungsverlust. Aussagefähiger ist der Jahresnutzungsgrad.

Feuerwiderstandsdauer
Die Feuerwiderstandsdauer ist die Mindestdauer in Minuten, während der ein Bauteil eine Temperaturbeanspruchung durch Feuer ohne Festigkeitsverlust aushält. Entsprechend ihrer Feuerwiderstandsdauer werden Bauteile in Feuerwiderstandsklassen eingeteilt.

f 30 = einer Widerstandsdauer mind. 30 Minuten
f 60 = einer Widerstandsdauer mind. 60 Minuten
f 90 = einer Widerstandsdauer mind. 90 Minuten
f 120= einer Widerstandsdauer mind. 120 Minuten
f 180= einer Widerstandsdauer mind. 180 Minuten

Fluor-Kohlen-Wasserstoffe (FKW)
Die FKW's sind eine Gruppe organischer Verbindungen, bei denen der Platz der Chloratome von FCKW durch Wasserstoffatome eingenommen wird. Fluor-Kohlen-Wasserstoffe haben ähnliche Eigenschaften wie FCKW, schädigen aber nicht die Ozonschicht. Als Treibhausgas tragen Fluor-Kohlen-Wasserstoffe aber ebenfalls zur Klimaveränderung bei.

Fogging
Auch wenn es manchmal aussieht wie Schimmelpilz, die für Fogging typischen grau-schwarzen Flecken sind keine lebenden Organismen, sondern Ablagerungen von schwer flüchtigen Substanz an kalten Wänden. Nach heutigen Erkenntnisstand bestehen bei Fogging keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Ursachen für Fogging sind vielfältig. Moderne Baustoffe und Substanzen, zum Beispiel in Farben und Teppichböden, aber auch in Reinigungsmitteln, können schwer flüchtige Stoffe in die Luft abgeben, die sich dann – meistens zu Beginn der Heizperiode – an kalten Wänden niederlassen.

Füllraum
Als Füllraum bezeichnet man bei Durchbrandöfen der Raum zwischen Rost und Unterkante Fülltüröffnung, bei Unterbrandöfen der Raum zwischen Rost und Oberkante Füllschacht.


G

Gas-Durchlaufwasserheizer
Ein Gas-Durchlaufwasserheizer ist eine Gasfeuerstätte, in der durchlaufendes Wasser zur Entnahme erwärmt wird.

Gas-Vorratswasserheizer
Ein Gas-Vorratswasserheizer (auch Speicherwasserwärmer) ist eine Gasfeuerstätte, in der Wasser auf Vorrat direkt erwärmt wird.

Gemischtbelegung 
Feuerstätten für unterschiedliche Brennstoffe sind an dieselbe Abgasanlage angeschlossen.

Geothermie
Die Nutzung der im Erdboden gespeicherten Wärme nennt man Geothermie. Mit Hilfe von Wärmepumpen wird die Umgebungswärme „abgeschöpft“ und zur Heizung und Warmwasserversorgung von Wohnungen genutzt. Es sind unterschiedliche geothermische Verfahren erprobt worden, die sich die unterschiedlichen geologischen Bedingungen zunutze machen. Dabei wird die Erdwärme zum Teil aus Tiefen von 500 bis 2000 Metern heraufgeholt, kann aber auch oberflächennah genutzt werden.

Gesamtnennwärmeleistung
Gesamtnennwärmeleistung ist die Summe der Nennwärmeleistungen der Feuerstätten, die gleichzeitig betrieben werden können.

Grundglut
Als Grundglut bezeichnet man die Menge glühenden, entgasten Brennstoffes, die nach Abschüren der Asche mindestens vorhanden sein muss, um ein sicheres Zünden des aufzugebenden Prüfbrennstoffes zu gewährleisten.

Grundofen
Ein Grundofen ist Ofen mit Kachel- oder Specksteinverkleidung mit einem gemauerten Feuerraum und gemauerten Zügen. Im Gegensatz zum Warmluftkachelofen wird der Grundofen nicht regelmäßig mit Brennstoff bestückt, sondern der Tagesbedarf an Brennstoff auf einmal verfeuert. Die entstehende Energie wird über viele Stunden in der Ofenverkleidung gespeichert.


H

Hackschnitzel
Als Hackschnitzel werden zerkleinerte Holzstückchen mit einer Größe von 10 mm bis 50 mm verstanden, die zur energetischen Nutzung bestimmt sind. Hackschnitzel aus Biomasse sind eines der am weitesten verbreiteten Brennstoffe für Feuerungsanlagen zur Nutzung regenerativer Energien. Hackschnitzel werden aus den verschiedensten Holzarten bzw. aus Industrie-Restholz oder Recyclingholz produziert (z.B. unbehandeltes Altholz, Kappholz). Sie werden nach Größe, Feuchtegehalt, Feinanteil und Herkunft unterschieden. Heute gibt es bereits Feuerungen für jede Art von Hackschnitzeln. Im gewerblichen Bereich kommen meistens große Anlagen (bis zu mehreren MW Leistung) zum Einsatz. Oft wird hiermit nicht nur Wärme, sondern auch Strom erzeugt. Für den privaten Bereich gibt es automatische Anlagen mit einer Leistung von 25 - 100 kW zum Beheizen von Einfamilienhäusern und ganzen Wohnanlagen. Weitere Infos zu Schnitzelheizungen

Heizgaswege
Strömungsstrecken der Abgase innerhalb der Gasfeuerstätte.

Heizkörper
Ein Heizkörper ist Bestandteil einer Heizungsanlage, dessen Innenraum von einem Wärmeträger (Warmwasser, Dampf, Öl) durchströmt oder in dem elektrische Energie in Wärmeenergie umgewandelt wird.
Der Heizkörper dient der Raumerwärmung; die Wärmeabgabe erfolgt hauptsächlich durch Konvektion und in geringerem Maß durch Strahlung.

Heizöl extraleicht und schwefelarm
Dieselähnlicher mit Additiven angereicherter fossiler Brennstoff welcher ausschliesslich zum Heizen verwendet werden darf. Die beiden Sorten schwefelarm und extraleicht unterscheiden sich durch ihren Schwefelgehalt.

Heiztherme
Die Heiztherme ist ein Heizgerät, bei der das Heizungswasser umhüllt von einem einem führenden Rohr direkt durch die Brennerflamme geführt und dabei erhitzt wird.
Heizthermen werden daher auch als Durchlaufheizer bzw. Umlaufheizer bezeichnet.
Im Gegensatz zu einem Heizkessel, in dem eine vergleichsweise große Menge Heizungswasser relativ langsam erwärmt wird, ist der Wasserinhalt einer Therme sehr gering.

Heizwert (HI) 
Der Heizwert (Hu,n) eines Gases ist die Wärme, die bei vollständiger Verbrennung eines Kubikmeters Gas - gerechnet im Normzustand - freiwird, wenn die Anfangs- und Endprodukte eine Temperatur von 25 °C haben und das bei der Verbrennung entstandene Wasser dampfförmig vorliegt.

Holzfeuchte
Als Holzfeuchte oder Holzfeuchtigkeit bezeichnet man den Anteil an Wasser im Holz in Bezug auf seine Trockenmasse. Absolut trockenes Holz (0 % Holzfeuchte) bezeichnet man als darrtrocken. Im Holz, das nicht direkter Befeuchtung ausgesetzt ist (z.B. durch Regen oder Erdfeuchte), stellt sich mit der Zeit eine bestimmte, von der Luftfeuchtigkeit und der Temperatur abhängige Feuchte ein. Die Holzfeuchte im Freien (ohne direkte Bewitterung) kann zwischen 10 und 20 % schwanken.
Fällfrisches Holz kann eine Holzfeuchte von über 60% besitzen. Nach einer Lagerungszeit von ca. 2 Jahren trocknet es herunter auf ca. 10-20%.
Hohe Holzfeuchtigkeit führt zu unvollständigem Abbrand, vermindert die Verbrennungstemperatur und kann somit zu hohen Kohlenmonoxid-Emissionen, Ruß und Bildung von Kohlenwasserstoffen, ja sogar Dioxinen, führen. Deshalb darf nur gut abgelagertes Holz verbrannt werden.
Im Winter geschlagenes Holz braucht durchschnittlich zwei Jahre, um gut auszutrocknen. Je trockener das Holz, umso höher auch sein Heizwert. Holz trocknet am besten an der frischen Luft. Ein überdachter Platz an einer sonnigen Hauswand ist ebenso geeignet wie ein offener Holzschuppen.

Trocknungszeiten:
- Pappel und Nadelbaumarten 1 Jahr
- Linde, Erle, Birke 1,5 Jahre
- Buche, Esche, Obstbäume 2 Jahre
- Eiche 2,5 - 3 Jahre

Holzpellets
Holzpellets werden hergestellt aus den Massivholzabfällen der Holzindustrie. Es entweichen also keine gefährlichen chemischen Substanzen, wie sie etwa beim Verbrennen kunstharzgebundener Werkstoffplatten entstehen.
Die Pellets sind trocken, eine wichtige Voraussetzung für optimale Energieausbeute und umweltschonende Verbrennungsvorgänge. Weitere Infos zu Pelletheizungen

hPa
hPa ist die Abkürzung für hektoPascal und ist eine Maßeinheit für den Druck.
Ein hPa entspricht einem mbar.

Hydraulischer Abgleich
Ein guter Wirkungsgrad des Heizkessels ist abhängig von niedrigen Heizungsvorlauf- und Heizungsrücklauftemperaturen. Ein hydraulischer Heizungsabgleich hilft, die Temperaturen möglichst niedrig zu halten.
Ziel ist, alle Räume gleichmäßig mit der gewünschten Wärmemenge zu versorgen. Je nach Heizkörper muss ein unterschiedlicher Volumenstrom zur Erzeugung der Wärmeleistung eingestellt werden.
Wird der hydraulische Abgleich bei der Planung der Heizungsanlage berücksichtigt, kann die Dimensionierung beeinflusst werden.

Dadurch:
- Senkung der Heizungswassermenge
- kleinere Umwälzpumpe möglich
- Minimierung der Kosten für Rohrnetz und Armaturen

Beim Betrieb vorteilhaft:
- gleichmäßige Wärmeabgabe in allen Räumen
- bessere Regelbarkeit über die Thermostatventile
- Verminderung von Strömungsgeräuschen an Thermostatventilen
- Möglichst niedrige Rücklauftemperatur
- Minimierung des Stromverbrauchs der Umwälzpumpe

Hypokaustenheizung
Die Hypokaustenheizung ist eine Flächenheizung mit einem geschlossenen Luftsystem im Inneren. Der Luftstrom wird hiebei von einem Festbrennstoffheizeinsatz oder Kamineinsatz ggf. mit entsprechenden Heizgaszügen erwärmt. Die im Inneren der Hypokauste zirkulierende Luft gibt die Wärmeenergie an die Oberfläche grossflächig ab. Weitere Informationen


I

Immissionen
Wo eine Quelle, da auch ein Ziel.
Die Quelle ist die Emission , das Ziel die Immission. Schadstoffe wirken auf Pflanzen, Tiere, Menschen und Gebäude ein und schädigen diese. Zuvor haben sich die Schadstoffe zu Lande, im Wasser oder in der Luft ausgebreitet oder auch chemisch oder physikalisch umgewandelt. Das Ausmaß der Schadstoffeinwirkung hängt von ihrer Konzentration am Ort der Einwirkung und der Dauer dieser Einwirkung ab. Die Immission wird daher als Menge Schadstoff pro Menge Wasser, Boden oder Luft gemessen.

Infrarot-Thermografie
Mit der Infrarot-Thermografie können unterschiedliche Temperaturen, z.B. auf Gebäudeoberflächen, farbig dargestellt werden. Da die Oberflächentemperatur ein Hinweis auf die Güte der Wärmedämmung ist, kann mittels der Infrarot-Thermografie die Qualität der Bauausführung von Außenwänden, Fenstern, Dächern usw. nachgewiesen und die Lage von Wärmebrücken aufgespürt werden.

Innendämmung
Bauphysikalisch ungünstige Maßnahme zur Wärmedämmung von Außenwänden. Das Mauerwerk bleibt im Winter über seinen gesamten Querschnitt kalt und wird im Jahresverlauf den gesamten klimatischen Temperaturdifferenzen ausgesetzt. Kann sinnvoll sein bei nur kurzfristig genutzten Räumen (z.B. Kirchen, Sporthallen, Versammlungsräumen), die schnell aufgeheizt werden müssen. Infolge der Innendämmung müssen keine schweren Außenwandbauteile aufgeheizt werden, somit bleibt die notwendige Heizenergiemenge gering. Bei Verwendung der Innendämmung entstehen gravierende Wärmebrücken (Decken, in Außenwände einbindende Innenwände), da die Wärmedämmung nur raumhoch und raumbreit eingebaut werden kann.


J

Jahres-Primärenergiebedarf
Jährliche Endenergiemenge, die zusätzlich zum Energieinhalt des Brennstoffes und der Hilfsenergien für die Anlagentechnik mit Hilfe der für die jeweiligen Energieträger geltenden Primärenergiefaktoren auch die Energiemenge einbezieht, die für die Gewinnung, Umwandlung und Verteilung der jeweils eingesetzten Brennstoffe (vorgelagerte Prozessketten außerhalb des Gebäudes) erforderlich ist.
Die Primärenergie kann auch als Beurteilungsgröße für ökologische Kriterien, wie z.B. CO2- Emission, herangezogen werden, weil damit der gesamte Energieaufwand für die Gebäudeheizung einbezogen wird. Der Jahres-Primärenergiebedarf ist die Hauptanforderung der Energiesparverordnung.

Jahresnutzungsgrad des Wärmeerzeugers (ηa)
Der Jahresnutzungsgrad eines Heizkessels bzw. einer Heizanlage berücksichtigt die während eines Jahres auftretenden Verluste, wie den Abstrahlungsverlust, den Betriebsbereitschaftsverlust, bei Anlagen auch den Verteilungsverlust und den Bereitschaftsverlust der Warmwasserbereitung.

Joule
Joule (J), Maßeinheit für die Energie
1 J = 1 Newtonmeter (Nm) = 1 Wattsekunde (Ws) = 1/3600000 kWh
gebräuchlich MJ (MegaJoule)


K

Kachelofen
Ein Kachelofen ist ein Heizeinsatz mit einem Nachheizregister aus Stahl oder Guss, der mit einer Verkleidung aus keramischen Ofenkacheln versehen ist. Die Raumluft wird nach dem Prinzip der Konvektion erwärmt. Die Kachelverkleidung kann nach individuellen Wünschen gestaltet werden.

Kamin
aufwärtsführende Schächte oder Rohre, die Abgase von Feuerstätten ins Freie leiten.
Kamine mit begrenzter Temperaturbeständigkeit
Kamine mit begrenzter Temperaturbeständigkeit sind Kamine, die nur gegen Abgas von Gasfeuerstätten mit Abgastemperaturen von nicht mehr als 350°C widerstandsfähig sind, also nicht widerstandsfähig gegen Russbrände im Innern des Kamins.

Kaminhut
Regenabdeckung für Kamine.

Kaminkopf
Der Kaminabschnitt über dem Dach.

Kaminofen
Ein Kaminofen ist ein kleiner Zimmerofen, der mit Kacheln, Speckstein oder Granit verkleidet werden kann. Weil er seinen Ursprung in Skandinavien hat, wird er auch Schwedenofen genannt. Er kann schnell und ohne viel Aufwand aufgestellt werden.

Kaminsockel
Der unterste Abschnitt von Kaminen, der aus anderen Baustoffen oder in anderer Bauart errichtet ist als der Kaminschaft.
Der Kaminsockel enthält die Sohle und kann die unterste Reinigungsöffnung und die Anschlussöffnung für ein Verbindungsstück enthalten.

Kaminzungen
Kaminzungen sind die Wände zwischen Kaminen innerhalb einer Kamingruppe oder zwischen einem Kamin und einem Lüftungsschacht.

Kältebrücke
Eine Kältebrücke ist eigentlich eine Wärmebrücke.
Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in Bauteilen eines Gebäudes, durch den die Wärme schneller nach außen transportiert wird, als durch die anderen Bauteile. Man unterscheidet konstruktive und geometrische Wärmebrücken. An Wärmebrücken besteht die Gefahr von Schimmelbildung.
Konstruktive Wärmebrücken entstehen durch Einbauten bzw. Materialien mit höherer Wärmeleitfähigkeit oder fehlender Wärmedämmung, z.B. Stahlbetonbauteile, die eine gedämmte Außenwand durchstoßen.
Geometrische Wärmebrücken ergeben sich beispielsweise durch Versprünge/Ecken in einem ansonsten homogenen Bauteil, wenn der Innenfläche eine größere Außenfläche, durch die die Wärme abfließt, gegenüber steht.

Kesselwirkungsgrad (ηK) 
Ist das Verhältnis der an den Wärmeträger abgegebenen Nutzwärmemenge zu der dem Brennstoff zugeführten, auf dessen Heizwert bezogenen Wärmemenge.

Kohlendioxid (CO2)
Kohlendioxid (wissenschaftliche Bezeichnung = CO2) ist ein farb- und geruchsloses Gas, das bei der Verbrennung fossiler Brennstoffe entsteht und an die Umgebung abgegeben wird - als sogenannte CO2-Emission.
Die CO2-Emission ist in heutiger Zeit zu einem wichtigen Thema geworden, da sie der Hauptverursacher des Treibhauseffektes ist - mit der Folge der globalen Klimaveränderung.

Kohlenmonoxid (CO)
Kohlenmonoxid (auch Kohlenstoffmonooxid oder Kohlenstoffmonoxid) ist eine chemische Verbindung aus Kohlenstoff und Sauerstoff und gehört damit neben Kohlenstoffdioxid und Kohlenstofftrioxid zur Gruppe der Kohlenstoffoxide.
Kohlenstoffmonoxid ist ein farb-, geruch- und geschmackloses giftiges Gas. Es entsteht bei der unvollständigen Oxidation von kohlenstoffhaltigen Substanzen. Dies erfolgt zum Beispiel beim Verbrennen dieser Stoffe, wenn nicht genügend Sauerstoff zur Verfügung steht.
Kohlenstoffmonoxid selbst ist brennbar und verbrennt mit blauer Flamme zusammen mit Sauerstoff zu Kohlenstoffdioxid.

Kollektor
Der Kollektor wandelt mittels eines Absorbers die Sonnenstrahlung in Wärme um, die für Heizung, Brauchwassererwärmung oder thermische Lüftung genutzt werden kann.
Sonnenkollektoren sind neben Speicher und Regelung die wichtigste Komponente einer thermischen Solaranlage.

Konvektionswärme
Konvektionswärme macht sich die Eigenschaft zu Nutze, dass warme Luft leichter ist als kalte und somit aufsteigt. Die kalte Raumluft wird am Heizeinsatz erwärmt, steigt im Kamin oder Kachelofen auf und wird durch Lüftungsgitter an den Raum abgegeben. Durch die entstehende Zirkulation wird die Raumluft erwärmt.

Kraft-Wärme-Kopplung
Kraft-Wärme-Kopplung ist ein Verfahren, das die bei der Stromerzeugung entstehende Abwärme für die Heizung von Gebäuden nutzt.

Dieses Verfahren ist inzwischen in einer Reihe von Systemen im Einsatz:

Die Vorteile: hoher Wirkungsgrad und günstige Ökobilanz.

kWh
Eine Kilowattstunde = 1000 Wh (Wattstunde) = 3,6 MJ (MegaJoule) = 860 kcal
kWh ist eine gebräuchliche Einheit für die Energie oder Wärmemenge
Eine Kilowattstunde Wärme entspricht der gleichen Energiemenge wie eine kWh Strom , allerdings in einer anderen Energieform. Wird Strom in Wärme umgewandelt, z. B. in einem Tauchsieder, wird aus einer kWh Strom genau eine kWh Wärme.